Lidl veröffentlicht erweitertes Positionspapier zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht

Konsequentes Engagement für verbesserte Bedingungen und mehr Transparenz in globalen Lieferketten

16.03.2020 10:00:00 | Neckarsulm

Lidl Deutschland veröffentlicht heute ein aktualisiertes und erweitertes Positionspapier zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht für Menschenrechte und Umweltschutz beim Einkauf von Handelsware. Das Unternehmen unterstreicht damit seinen Anspruch, zur Lösung der großen menschenrechtlichen und ökologischen Herausforderungen in globalen Lieferketten beizutragen. Grundlegend für das Handeln von Lidl ist eine regelmäßige Bewertung der Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit. Daraus werden geeignete Maßnahmen und Prozesse abgeleitet. Im ständigen Austausch mit Stakeholdern und durch transparente Kommunikation in Nachhaltigkeitsberichten wird das Vorgehen des Unternehmens zur Übernahme der Sorgfaltspflicht dynamisch weiterentwickelt.

„Wir analysieren systematisch, welche potenziellen Risiken von Menschenrechtsverletzungen und Umweltauswirkungen in unseren Geschäftsprozessen und bei der Herstellung von Produkten unserer Eigenmarken bestehen oder entstehen können“, erklärt Jan Bock, Geschäftsleiter Einkauf von Lidl Deutschland. „Wir entwickeln dann passende Maßnahmen, um Missstände abzubauen und Verbesserungen für die Menschen vor Ort zu erreichen.“

Lidl plant Sozialverträglichkeitsstudien bis 2021

Bis 2021 möchte das Unternehmen drei Sozialverträglichkeitsstudien, so genannte Human Rights Impact Assessments, in seinen Hochrisikolieferketten durchführen. Dabei soll der Einfluss von Lidl auf Menschenrechtsrisiken für Frauen, Kleinbauern und Arbeiter untersucht werden. Betrachtet werden zunächst die Bedingungen zu Tee in Kenia, Bananen aus Südamerika und Beeren in Spanien. Der Prozess wird mit unterschiedlichen Interessengruppen gestaltet, darunter Organisationen der Zivilgesellschaft, Arbeitnehmervertreter und Gemeinden. Die Ergebnisse der Studien und die daraus abgeleiteten Maßnahmen sollen dann veröffentlicht werden.  

Lidl kündigt in dem Positionspapier zudem an, den potenziell Betroffenen besonders risikoreicher Lieferketten ebenfalls bis zum Ende des kommenden Jahres einen einfachen Zugang zu Beschwerdemechanismen zu ermöglichen. Mit den Maßnahmen, die das Unternehmen im Positionspapier vorstellt und ankündigt, erfüllt es zentrale Bedingungen des Nationalen Aktionsplans Menschenrechte (NAP) der Bundesregierung.

Das komplette Positionspapier ist auf der Verantwortungsseite des Unternehmens unter www.lidl.de/verantwortung abzurufen.

 

Über Lidl Deutschland:

Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 32 Ländern präsent und betreibt rund 10.800 Filialen in derzeit 29 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen rund 83.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Onlineshop Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien, Weine und Spirituosen sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit rund 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz in Höhe von 81,2 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 22,7 Mrd. Euro Lidl Deutschland. Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de.

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