Eine Hand voller Erde und einer gepflanzten Pflanze

Klimastrategie

Der Klimawandel stellt eine Bedrohung unserer Lebens- und Geschäftsgrundlagen dar und macht ein Handeln auf allen gesellschaftlichen Ebenen erforderlich. Lidl in Deutschland engagiert sich deshalb mit vielfältigen Maßnahmen für mehr Klimaschutz und hat eine eigene Klimastrategie mit ambitionierten Zielen bis 2030 entwickelt.

Die Lidl Klimastrategie auf einen Blick

Unsere Klimastrategie setzt sich aus drei Pfeilern zusammen:

Wir analysieren unseren CO2-Fußabdruck

Durch die Erstellung einer Klimabilanz erfassen wir alle Treibhausgasemissionen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen.

Wir definieren wissenschaftsbasierte Klimaziele

Wir setzen uns für unsere Scope 1 und 2 Emissionen ein 1,5°C -Ziel orientiert an den Methodiken der SBTi.

Wir initiieren Maßnahmen, um die Emissionen in unserem Betrieb und der Lieferketten zu adressieren

Dabei verfolgen wir den 3-stufigen Ansatz: Unsere Emissionen erst zu vermeiden, dann zu reduzieren und was nicht vermeidbar oder weiter reduzierbar ist zu kompensieren.

Die Science Based Targets als Grundlage der Lidl Klimaziele

Lidl in Deutschland will zur Erreichung der europäischen und weltweiten Klimaziele beitragen und seine negativen Auswirkungen auf das Klima verringern. Die Basis dafür war der Beitritt der Schwarz Gruppe zur Science Based Targets Initiative (SBTi) im August 2020, stellvertretend für alle Unternehmensteile der Gruppe. Daraus ergibt sich die Verpflichtung, wissenschaftsbasierte Klimaziele, sogenannte Science Based Targets, zu formulieren und Treibhausgasemissionen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu reduzieren. Im Rahmen der Strategie der Schwarz Gruppe hat Lidl eine eigene Klimastrategie formuliert. Sie verfolgt die Vermeidung von CO₂-Emissionen, deren Reduktion und, wo noch nicht anders möglich, die Kompensation, etwa durch Ausgleichsprojekte. Bei der Formulierung entsprechender Klimaziele haben wir uns an den Kriterien der SBTi orientiert. Bis 2030 wollen wir demnach unsere unmittelbar betriebsbedingten Emissionen der Kategorie Scope 1 und 2 im Vergleich zu 2019 um 80 Prozent senken. Dazu haben wir unseren Betrieb bereits auf 100 Prozent Grünstrom³ umgestellt und werden weitere Maßnahmen vorantreiben. Im Berichtszeitraum haben wir uns zudem ein Ziel bei den Emissionen der Kategorie Scope 3 gesetzt und binden damit auch unsere Lieferanten ein.

Klimabewusster Handeln – Kompensation als zusätzlicher Schritt für betriebliche Klimaneutralität

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Kompensation bedeutet, dass wir Zertifikate kaufen und damit ausgewählte Klimaschutzprojekte unterstützen, indem wir deren Zertifikate erwerben. Die Zertifikate dieser Ausgleichsprojekte belegen, dass an anderer Stelle eine bestimmte Menge an Treibhausgasen eingespart wird. Dazu kooperieren wir mit ClimatePartner und Projekten, die dem strengen Gold Standard entsprechen. Damit ist belegt, dass Treibhausgasemissionen in der angegebenen Menge tatsächlich vermieden werden und sie Nachhaltigkeitskriterien und weiteren Anforderungen genügen.

Kriterien des Gold Standards:

  • Dauerhaftigkeit der Einsparung
  • Unabhängige Prüfung der Projektentwicklung
  • Transparenz in der Projektarbeit
  • Vermeidung von Doppelzählung
  • Zusätzlichkeit: Finanzierung neuer Projekte