Lidl setzt Spatenstich für Verwaltungs- und Warenverteilzentrum in Straubing

16.01.2026 | Bad Wimpfen

Lidl setzt Spatenstich für Verwaltungs- und Warenverteilzentrum in Straubing

v.l.n.r.: Antonia Bumeder, Leiterin des Projekts und Abteilungsleiterin Lagerlogistik der Lidl Straubing Vertriebs-GmbH & Co. KG, Andreas Aichinger, stellvertretender Landrat Straubing-Bogen, Adalbert Hösl, Bürgermeister von Aiterhofen, Tobias Beck, Mitglied des Bayrischen Landtags, Matthias Martin, Geschäftsführer der Lidl Straubing Vertriebs-GmbH & Co. KG, Timo Meisner, Bereichsleiter Lagerbau der Lidl Immobilien Dienstleistung GmbH & Co. KG, Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Markus Pannermayr, Oberbürgermeister von Straubing, Josef Zellmeier, Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayrischen Landtag, Andreas Löffler, Geschäftsführer bei Hafen Straubing-Sand GmbH, Andreas Ranzenberger, Betriebsleiter Logistik der Lidl Straubing Vertriebs-GmbH & Co.K

  • Standortsicherung: Mit dem Neubau sichert Lidl langfristig über 300 Arbeitsplätze in der Region.
  • Flächennutzung durch Nachverdichtung und integrale Planung; innovatives Energiemanagement; Fokus auf zirkulärem Bauen.
  • Spatenstich mit Bayerischem Staatsminister Christian Bernreiter und Oberbürgermeister Markus Pannermayr.

Lidl stellt die Logistik in Ostbayern neu auf: Beim offiziellen Spatenstich haben Christian Bernreiter, MdL, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, und Markus Pannermayr, Oberbürgermeister der Stadt Straubing, gemeinsam mit Vertretern von Lidl in Deutschland das Startsignal für den Neubau des Verwaltungs- und Warenverteilzentrums gegeben. Um die Versorgung der rund 90 Filialen in der Umgebung sowie die gestiegene Artikelvielfalt auch künftig effizient abzubilden, ersetzt der Lebensmitteleinzelhändler am gleichen Standort das bestehende Gebäude durch einen modernen und zukunftsfähigen Neubau. 

Flächensparendes Bauen und regionale Wirtschaft 

Bis 2028 entsteht das neue, innovative Verwaltungs- und Warenverteilzentrum von Lidl. Dabei baut Lidl auf dem bisherigen Betriebsgrundstück neu und bezieht die südlich angrenzende Ackerfläche mit ein. Dabei wächst der Standort in die Höhe, um die zur Verfügung stehende Fläche noch effizienter nutzen zu können und die Versiegelung des Bodens auf das Notwendigste zu begrenzen. 
Christian Bernreiter, MdL, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, ordnet ein: „Der Neubau ist ein deutliches Bekenntnis für den Hafen Straubing als leistungsstarkes Güterverkehrszentrum. Die Logistik- und Güterverkehrsbranche ist extrem wichtig für die bayerische Wirtschaft. Der Güterverkehr ist die Grundlage für den Erfolg der Wirtschaft und die reibungslose Versorgung der Bevölkerung. Ziel unserer bayerischen Verkehrspolitik ist deswegen eine zukunftssichere, moderne Logistikbranche mit nachhaltigen und effizienten Transportlösungen, wie im Hafen Straubing. Ich freue mich, dass Lidl hier mit dem Neubau des Verwaltungs- und Verteilzentrums investiert und den Standort stärkt!“

Der Landrat für Straubing-Bogen Josef Laumer äußert sich ebenfalls positiv zum Projekt: „Auch für den Landkreis Straubing-Bogen ist diese Entscheidung zugunsten des Hafen Straubing-Sand sehr erfreulich. Dies zeigt die Attraktivität der Region als Wirtschaftsstandort.“

Oberbürgermeister Markus Pannermayr hebt darüber hinaus die Bedeutung für die Stadt hervor: „Lidl ist ein wesentlicher Bestandteil der lokalen Wirtschaftsstruktur im Hafen Straubing-Sand. Mit der Entscheidung, die Logistik am Standort komplett neu aufzustellen, bleiben über 300 Arbeitsplätze langfristig in Straubing erhalten.“
Arbeitsplätze und soziale Standards 

Der Erhalt der Arbeitsplätze stand bei der Planung, am bestehenden Standort zu bleiben, im Fokus. „Rund 50 Prozent unserer Mitarbeiter wohnen in der Stadt Straubing. Wir setzen auf unser langjähriges Team“, erklärt Matthias Martin, Geschäftsführer der Lidl Straubing Vertriebs-GmbH & Co. KG. Dabei gelten die verbindlichen Lidl-Standards: Es werden unbefristete Arbeitsverträge geschlossen und in der Logistik kommt der Einzelhandelstarif zur Anwendung. Der Neubau soll zudem das Arbeitsumfeld verbessern, etwa durch neue Pausenräume und eine Driver’s Lounge für LKW-Fahrer. Diese bietet den Fahrern künftig Snack- und Kaffeeautomaten sowie sanitäre Anlagen mit Dusch- und Waschräumen.

Innovatives Energiekonzept und Fokus auf Kreislaufwirtschaft

Das Bauvorhaben verfolgt einen integralen Ansatz. Timo Meisner, Bereichsleiter Lagerbau der Lidl Immobilien Dienstleistung GmbH & Co. KG, erläutert die technische Ausrichtung: „Flächeneffizienz durch die Bauhöhe und Energiesouveränität durch einen  Eisspeicher, Batteriespeicher und Photovoltaikanlage – wir setzen neue Maßstäbe für zukunftssicheres Bauen und nachhaltigen Ressourceneinsatz.“

Die Maßnahmen im Überblick: 

  • Erfüllung höchster Baustandards: Der Neubau entspricht dem Effizienzhaus-Standard 40 im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG 40) und übertrifft diesen sogar deutlich. Angestrebt werden zudem die Zertifizierungen in DGNB Gold und EDGE Zero Carbon. Letztere weist nach, dass die Betriebsemissionen auf netto null reduziert wird. Insgesamt wird eine Energieeinsparung von rund 80 Prozent im Vergleich zum Bestandsgebäude erwartet.
    Innovatives Energiemanagement: Die Basis bilden eine fossilfreie Wärmeerzeugung mittels Wärmepumpen sowie eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von vier Megawatt-Peak und angeschlossenem Batteriespeicher. Ein Eisspeicher dient der Speicherung von Wärme und Kälte. Für maximale Effizienz und Nutzung der Ressourcen werden die Komponenten durch eine KI-gesteuerte Gebäudetechnik intelligent vernetzt.
  • Zirkuläres Bauen: Lidl setzt konsequent auf Zirkularität. Ein digitaler „Madaster-Pass“ erfasst sämtliche verbauten Materialien und dokumentiert deren ökologischen Fußabdruck sowie das spätere Recyclingpotenzial. Ein Großteil des Abbruchmaterials (ca. 80 Prozent der Gesamtmenge) wird vor Ort weiterverarbeitet und direkt in den Neubau integriert, was Bauabfälle und Transportwege signifikant reduziert.  
  • Biodiversität: In Kooperation mit der Heinz Sielmann Stiftung und der Unteren Naturschutzbehörde wird ein naturnahes Grünraumkonzept umgesetzt, inklusive Eidechsenhabitaten sowie Blüh- und Kräuterwiesen. Parkhaus- und Verwaltungsdach werden begrünt.
  • Aktiver Grundwasserschutz: Durch moderne Versickerungsanlagen wird Regenwasser direkt vor Ort in den Boden zurückgeführt, um den regionalen Grundwasserspiegel stabil zu halten und die Kanalisation zu entlasten.

Um auch in der Zeit des Umbaus die zuverlässige Warenversorgung in der Region zu gewährleisten und um ausreichend Platz für die Baumaßnahmen auf dem bestehenden Grundstück zu haben, erfolgt die Belieferung der Filialen übergangsweise über angemietete Logistikflächen in der Umgebung.

Weitere Informationen zu Lidl in Deutschland finden Sie hier.

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