Irrigation system watering a crop of soy beans

Süßwasser schützen, Ressourcen bewahren

In vielen Regionen der Welt wird Wasser zunehmend zur Mangelware. Als Lebensmitteleinzelhändler sind wir uns bewusst, dass der Anbau von Obst und Gemüse sowie die Herstellung von Textilien stark von intakten Wasserressourcen abhängen. Wer auch in Zukunft ein vielfältiges Sortiment anbieten möchte, muss heute Verantwortung übernehmen. Wir setzen uns daher gezielt dafür ein, den Druck auf globale Süßwasserressourcen zu mindern und Risiken in unseren Lieferketten systematisch zu reduzieren.

Risiken erkennen, Maßnahmen ableiten

Die Grundlage unseres Handelns bildet eine fundierte Analyse: Mithilfe anerkannter Tools wie dem Wasserstress-Index des World Resources Institute (WRI) und dem WWF Wasserrisikofilter bewerten wir Wasserrisiken kontinuierlich auf Produkt- und Länderebene. Unser Fokus liegt dabei auf besonders wasserintensiven Warengruppen im Bereich Obst und Gemüse sowie auf definierten Hochrisikoregionen, beispielsweise in Teilen von Spanien oder Südafrika.

Auf dieser Basis leiten wir konkrete Schritte für unsere Lieferketten und Sortimente ab:

  • Wir definieren Mindeststandards für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Wasser in der Produktion und fördern die Zertifizierung unserer Erzeuger nach anerkannten Wasserstandards.

Kooperationen und Effizienz vor Ort

Verantwortung endet für uns nicht beim Produkt. Über die Lieferketten hinaus unterstützen wir internationale Initiativen wie die Alliance for Water Stewardship (AWS) und bringen unsere Erfahrungen in die Weiterentwicklung übergreifender Standards ein. In ausgewählten Pilotprojekten testen wir zudem gemeinsam mit Partnern vor Ort, wie das Wassermanagement in sensiblen Regionen praktisch verbessert werden kann.

Gleichzeitig optimieren wir den Wasserverbrauch in unseren eigenen Betriebsstätten in Deutschland. In unseren Filialen, Logistikzentren und Verwaltungsgebäuden setzen wir bei Neu- und Umbauten auf wassersparende Sanitärobjekte, sensorgesteuerte Armaturen und durchlaufbegrenzte Systeme, um unnötigen Verbrauch im täglichen Betrieb systematisch zu vermeiden.