Vermeiden, Reduzieren, Kompensieren

Lidl startet die Klima-Offensive, um CO2-Emissionen zu vermeiden, zu reduzieren oder zu kompensieren und somit zur Erreichung der Pariser Klimaschutzziele beizutragen. Seit 2018 analysiert und veröffentlicht das Unternehmen seinen CO2-Fußabdruck in einer Klimabilanz. Anhand dieser Status-Quo-Erhebung folgt die Ableitung geeigneter Klimaschutzmaßnahmen. Als Mitglied der Science Based Targets Initiative (SBTi) wird die konkrete Zielsetzung der CO2-Einsparung anhand der wissenschaftlich festgelegten, notwendigen Reduktion zur Erreichung der Pariser Klimaziele festgelegt. Lidl, als Teil der Schwarz Gruppe, ist im Sommer 2020 als eines von weltweit rund 1.200 Unternehmen der Klimainitiative von WWF, UN Global Compact und World Ressource Institute beigetreten. SBTi verfolgt das Ziel, die Privatwirtschaft zum Treiber des Klimaschutzes zu befähigen. Dazu leistet Lidl durch den Aufbau eines klimaneutralen Produktsortiments und begleitende Kommunikationsmaßnahmen Aufklärung bei seinen Kunden Diese erhalten die Möglichkeit, bewusster im Sinne der Umwelt zu konsumieren, ohne auf etwas verzichten zu müssen.

Vermeiden
Erste Priorität in der Lidl Klima-Offensive hat die Vermeidung von Emissionen. Durch die Umstellung auf 100 Prozent Grünstrom aus europäischer Wasserkraft im August 2020 vermeidet Lidl Emissionen für die Produktion von 1 Millionen Megawattstunden elektrischer Energie.

Reduzieren
Wo Emissionen derzeit noch nicht vermieden werden können, sollen diese umfassend reduziert werden. Bedeutende Einsparmaßnahmen entstehen in der Logistik. Der steigende Einsatz gasbetriebener LKW sorgt regional für rund 25 Prozent weniger CO2-Belastung. Zahlreiche Immobilien von Lidl, sowohl Filialen als auch Logistikzentren, sind durch die deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) für die energieeffiziente Bauweise zertifiziert.

Kompensieren
Der dritte Aspekt der Klima-Offensive ist der Ausgleich von Emissionen, die zum Beispiel durch Herstellung, Verpackung oder Transport einer Ware entstehen. Lidl stellt daher eine größer werdenden Anzahl Artikeln klimaneutral. Dazu unterstützt Lidl weltweit anerkannte Klimaschutzprojekte. Aufgrund der anhaltenden und vielfach berechtigten Kritik an zweifelhaften Zertifizierungen ist es für Lidl besonders wichtig, dass wir Projekte nach anerkanntem Goldstandard auswählen.  

Darüber hinaus unterstützen wir Projekte der Bioland Stiftung zum Aufbau von Humus in Böden in der Landwirtschaft, der durch seine CO2-Bindung zum Klimaschutz beiträgt.

Lidl übernimmt Verantwortung. Wir prüfen unseren CO2-Fußabdruck entlang der gesamten Lieferkette und vermeiden, reduzieren und kompensieren Emissionen.

Science Based Targets als Grundlage der Klimaziele

CO2-Management
Seit 2018 analysiert und veröffentlicht Lidl Deutschland regelmäßig seinen CO2-Fußabdruck und legt im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsberichterstattung transparent offen, welche Maßnahmen zum Klimaschutz bereits auf den Weg gebracht worden sind.

Science Based Targets
Lidl macht die Science Based Targets zur Grundlage seiner Klimaziele. Die Schwarz Gruppe hat sich seit August 2020 stellvertretend für alle Unternehmensteile verpflichtet, Ziele und Maßnahmen zu definieren, mit denen CO2-Emissionen in Betrieb und Lieferkette vermieden, reduziert oder kompensiert werden können. So wollen wir einen messbaren Beitrag dazu leisten, das im Pariser Klimaabkommen proklamierte Ziel, die Erderwärmung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen, zu erfüllen.

Klimaschutzmaßnahmen
Lidl Deutschland hat bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, mit denen wir unseren CO2-Fußabdruck verkleinern. Insbesondere die Umstellung auf emissionsärmere, natürliche Kältemittel oder der Ausbau von Fotovoltaik-Anlagen und E-Ladesäulen haben dazu beigetragen. Zudem zahlen auch die Energieverbrauchsoptimierung im Rahmen der ISO 50001 Zertifizierung, das für alle Logistikzentren und Filialen sowie die Verwaltungsstandorte (Dienstleistungsgebäude) gilt, sowie der Ausbau von alternativen Antrieben im LKW-Fuhrpark auf unsere Klimaziele ein.

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Nutzung von 100 % Grünstrom

Lidl Deutschland bezieht 100 Prozent Grünstrom aus Wasserkraft, um seinen Energiebedarf zu decken. Damit leistet das Unternehmen einen signifikanten Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz. Bereits seit 2015 werden die 39 Lidl-Logistikzentren zu 50 Prozent und seit 2016 die mittlerweile über 300 Elektroladesäulen an Lidl-Standorten komplett mit Ökostrom betrieben. Das Unternehmen geht nun konsequent den nächsten Schritt und nutzt auch für den Betrieb der deutschlandweit mehr als 3.200 Lidl-Filialen und aller Lidl-Logistikzentren ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien. 

Klimaneutrales Sortiment

Im Rahmen der „Lidl Klima-Offensive“ und mit dem Beitritt zur Science Based Target Initiative treibt Lidl den Klimaschutz weiter voran. Anknüpfend an das Angebot des veganen „Next Level Burger“ und veganen „Next Level Hack“ bauen wir das klimaneutrale Sortiment aus. Bei Bio-Brotaufstrichen der Eigenmarke „Kania“ und veganen „Next Level Nuggets“ gleichen wir sämtliche Emissionen aus, die beispielsweise bei der Herstellung und beim Transport entstehen. Auch bei ausgewählten Bioland-Artikeln, die bereits durch ihre Produktion eine bessere CO2-Bilanz aufweisen, werden wir einen Ausgleich der unvermeidbaren Verarbeitungs- und Logistikemissionen vornehmen.

Dazu unterstützen wir zertifizierte Klimaschutzprojekte wie beispielsweise die Wiederaufforstung des Regenwaldes in Bolivien und außerdem Projekte der Bioland Stiftung zum Aufbau von Humus in Böden, der durch seine CO2-Bindung zum Klimaschutz beiträgt.

Auch zukünftig prüfen wir, wie CO2-Emissionen in der Lieferkette langfristig vermieden, reduziert oder kompensiert werden können und bieten so schrittweise weitere klimaneutrale Produkte an. Um unsere Kunden bei einer bewussten Kaufentscheidung für den Klimaschutz zu unterstützen, kennzeichnen wir die klimaneutralen Produkte seit Oktober 2020 im Haushaltshandzettel mit dem neuen Logo der „Lidl Klima-Offensive“.

Ab sofort Klimaneutrale Produkte in unserem Sortiment.

Projekt Regenwald

Um unvermeidbare Emissionen auszugleichen, unterstützen wir weltweit Klimaschutz-Projekte mit zusätzlichen sozialen Effekten in Zusammenarbeit mit ClimatePartner. Dazu gehört auch ein Projekt zum Waldschutz und zur Wiederaufforstung im Amazonas-Regenwald. Denn neue Wälder schaffen nicht nur Lebensraum für Tiere und Pflanzen, auch den beteiligten Kleinbauern bieten sie neue Chancen.