Zwei Kundinnen im Gespräch übr Lidl-Textilien

Non-Food-Sortiment bei Lidl

Lidl steht als Einzelhändler am Ende oft komplexer, nationaler oder internationaler Lieferketten. Damit entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der von uns verkauften Produkte soziale und ökologische Sorgfaltspflichten. Schwerpunkte setzen wir dabei dort, wo unsere größten Auswirkungen und Risiken liegen. Möglichst von Beginn des Herstellungsprozesses an wollen wir die Produktionsbedingungen bei unseren Lieferanten so wirksam verbessern, dass die Lebensqualität und Umwelt so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Wie Lidl zur Lösung der großen menschenrechtlichen und ökologischen Herausforderungen in globalen Lieferketten beitragen will, ist im Positionspapier zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht beschrieben. 

Unternehmerische Verantwortung

Mitgliedschaften in Organisationen, die Überprüfungen vor Ort durchführen, sind ein zusätzliches Instrument, um unsere Menschenrechtsstandards in der Lieferkette aufrechtzuerhalten. Nur in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Experten und weiteren Unternehmen können wir wirksame und langfristige Verbesserungen in den Lieferketten erzielen. Deshalb vernetzen wir uns mit relevanten Akteuren, gehen Multi-Stakeholder-Partnerschaften ein oder beteiligen uns an bereits bestehenden Initiativen und schaffen Transparenz in der Lieferkette. 

Umweltstandards in der Lieferkette

Lidl ist auch ein führender Textileinzelhändler in Deutschland, sodass wir vor allem bei unseren Eigenmarken für Textilprodukte und Schuhe unseren Einfluss geltend machen und negative Umweltauswirkungen in der Lieferkette reduzieren können. Branchenüblich werden rund 80 Prozent dieser Produkte in Bangladesch und China gefertigt. Deshalb legen wir den Schwerpunkt unserer Maßnahmen in diese Länder, um soziale und Umweltrisiken zu kontrollieren. Sogenannte Nassprozessbetriebe stehen dabei im Fokus, da das Färben und Waschen von Textilien besonders schädlich für die Umwelt sein kann.