unverpacktes Obst und Gemüse in Kartons

Plastik? Sparen wir uns!

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Verantwortlicher Verpackt - Logo für mehr Kundenorientierung

Im Rahmen der Plastikstrategie REset Plastic arbeitet Lidl Deutschland kontinuierlich an der Verpackungsoptimierung seiner Eigenmarkenprodukte. Damit Kunden nachvollziehen können, was die neuen Produktverpackungen im Vergleich zu den bisherigen nachhaltiger macht, gibt es mit dem „verantwortlicher verpackt“-Logo seit Juli 2019 eine neue Verpackungskennzeichnung bei Eigenmarkenprodukten. So weist das Unternehmen transparent die bereits umgesetzte Plastikreduktion sowie die Steigerung der Recyclingfähigkeit aus. Das Logo wird sukzessive auf der Vorderseite von Verpackungen aufgebracht, die mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllen: 

-    Recyclingfähigkeit von mindestens 80%
-    Rezyklatanteil von mindestens 30%
-    Einsatz von alternativen Materialien 
-    Einsparung von Volumen oder Gewicht des Verpackungsmaterials von mindestens 10% 

Welche dieser nachhaltigen Kriterien die jeweilige Verpackung konkret erfüllt, ist transparent auf dem Produkt angegeben. Aktuell befindet sich das Logo bereits auf zahlreichen Verpackungen, von den PET-Einwegflaschen der Eigenmarken "Freeway" und "Saskia", über Aufschnitt-Verpackungen der Eigenmarke "Metzgerfrisch", auf Frischfleischverpackungen oder auf Reinigerflaschen der Eigenmarke "W5", deren Flaschenkörper zu 100 Prozent aus recyceltem PET bestehen. 

Reduzieren und Recyceln

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Reinigersortiment mit weniger Plastik und mehr Rezyklat

Als innovativen Ansatz zur Reduzierung von Plastikverpackungen, hat Lidl einen Test mit Nachfülltabs durchgeführt. Mit Nachfülltabs der Lidl-Eigenmarke W5, die in Wasser aufgelöst zu Flüssigreinigern werden, können aufgebrauchte Sprühflaschen aus Kunststoff bis zu 15-mal wiederverwendet werden. Eine Sprühflasche hält in der Regel 9.000 Sprühstößen stand. Die 750-Milliliter-Flaschen Glas-, Bad- oder Küchenreiniger sind allerdings schon nach 600 Hüben leer. Mit den Nachfülltabs wird dieses bisher ungenutzte Potenzial aufgegriffen. Die 15-malige Wiederverwendung der Flaschen spart Plastik und lohnt sich auch preislich für die Kunden, da die W5-Nachfülltabs günstiger sind als der Kauf einer gefüllten Flasche.

Eine weitere Neuerung im Eigenmarken-Reinigersortiment des Unternehmens ist die Umstellung der Flaschenproduktion auf Rezyklat. Das für die Verpackung genutzte PET stammt zu 100 Prozent aus Post-Consumer-Abfällen. Pro Tonne recyceltem PET werden rund 90 Prozent der CO2-Emissionen gegenüber der Herstellung aus Rohware eingespart. Jährlich werden durch die Umstellung bis zu 1.400 Tonnen weniger neues PET benötigt und damit wertvolle Ressourcen wie Erdöl geschont. Die Umstellung unterstreicht den auch im EU Green Deal verfolgten Ansatz, den Einsatz von Rezyklat nicht aus einer Abfall-, sondern viel stärker aus einer Klimaperspektive zu betrachten.

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Verzicht auf Einweg-Plastikdeckel

Durch das Weglassen des Einwegdeckels bei unseren 500-Gramm-Joghurtbechern können wir pro Verpackung bis zu 17% Kunststoff einsparen, der nach kurzer Nutzungsdauer zu Abfall geworden wäre. Insgesamt sparen wir so sage und schreibe 300 Tonnen Plastik im Jahr ein. Kunden können sich stattdessen einen wiederverwendbaren Mehrwegdeckel bestellen. So bleibt der Joghurt auch nach dem Öffnen im Kühlschrank frisch.

Jetzt gratis Mehrwegdeckel bestellen!
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Auslistung von Einwegplastik-Artikeln

Seit Ende 2019 hat Lidl Deutschland in allen 3.200 Filialen Einwegplastikartikel wie Trinkhalme, Einwegbecher und -gläser, Teller, Besteck und Wattestäbchen mit Plastikschaft komplett ausgelistet. Sie werden ersetzt durch Produkte aus alternativen und recycelbaren Materialien, an denen das Unternehmen aktuell mit seinen Lieferanten arbeitet. Damit haben Lidl-Kunden weiterhin die Möglichkeit, Einwegprodukte für bestimmte Zwecke zu kaufen, ohne dafür auf Plastik zurückgreifen zu müssen. Weiterhin streben wir auch den Verzicht und die Umstellung von Besteck und Trinkhalmen im Convenience- und Getränkebereich an.

Plastikreduzierte Produktbeispiele

Verzicht auf Mirkoplastik

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Seit Jahren beschäftigt sich Lidl intensiv mit der Reduzierung von Mikroplastikemissionen aus unterschiedlichen Quellen. Lidl hat sich daher zum Ziel gesetzt, diese kleinsten Kunststoffe, auch Mikroplastik genannt, aus seinen Rezepturen zu entfernen: in Deutschland soll bis Ende 2021 der Großteil des Kosmetiksortiments mikroplastikfrei werden. Mit einem Positionspapier macht Lidl die dafür notwendigen Maßnahmen transparent. Gleichzeitig fordert das Unternehmen eine dringend benötigte einheitliche Definition, was genau unter die Bezeichnung Mikroplastik fällt.

Damit Kunden auf den ersten Blick erkennen können, welche Produkte laut Rezeptur mikroplastikfrei sind, führt Lidl das Siegel „Rezeptur ohne Mikroplastik“ für Produkte im Kosmetik- und Körperpflegebereich ein. Bereits jetzt sind viele Produkte aus diesem Bereich frei von Mikroplastik – mit dem Siegel steigt die Transparenz für Kunden deutlich.

 

Zum Positionspapier
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Plastikreduktion bei Tragetaschen

Da wir unsere ökologische Verantwortung als Lebensmittelhändler sehr ernst nehmen, spielt Wiederverwendung eine große Rolle bei Lidl. Unsere Kunden haben daher gleich vier Tragetaschen zur Auswahl, die sich immer wieder benutzen lassen. Seit Frühjahr 2017 bieten wir keine Tragetaschen aus Plastik mehr an. Damit sparen wir jährlich über 100 Millionen   Kunststofftaschen ein – das entspricht rund 3.500 Tonnen Plastik. Die ungebleichte Papiertragetasche ist durch den Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert und besonders umweltfreundlich, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen stammt. Die Permanenttragetasche ist groß und robust und kann für schwerere Einkäufe genutzt werden. Die Baumwolltasche Fairtrade schließlich ist ein Naturprodukt aus 100 % Baumwolle und wurde sozialverträglich produziert.