Lidl erarbeitet ersten Biodiversitätsstandard für konventionelle                                                                  Obst und Gemüse-Landwirtschaft

Zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt entwickelt Lidl gemeinsam mit international anerkannten Experten für nachhaltige Lebensmittelsysteme und Agrarexperten den ersten auf Biodiversität fokussierten Standard für den konventionellen Anbau von Obst und Gemüse in Europa. Dieser Standard wird als Zusatzmodul zum GLOBALG.A.P. Standard für die kontrollierte landwirtschaftliche Unternehmensführung (IFA) entwickelt und so in ein etabliertes Zertifizierungssystem integriert. Das Zusatzmodul soll künftig allen Marktteilnehmern - vom Erzeuger bis zum Inverkehrbringer - zur Verfügung stehen, damit sie sich wirkungsvoll für den Schutz der biologischen Vielfalt einsetzen können.

Spinat in der Kiste

Zu dem Expertenteam gehören die Sustainable Food Systems GmbH (SFS) in der Rolle der Projektleitung sowie der Global Nature Fund, Bioland, die Bodensee-Stiftung, Vertreter von landwirtschaftlichen Erzeugern und die Hochschule Nürtingen-Geislingen. Der Multi-Stakeholder-Ansatz berücksichtigt verschiedene Perspektiven und Begleitmaßnahmen und verspricht dadurch hohe Akzeptanz.


Ergebnis dieses Prozesses wird sein, dass Landwirte zukünftig anhand eines Kriterienkatalogs Maßnahmen in ihre Geschäftstätigkeit implementieren, welche auf den Erhalt der Biodiversität und damit auf den Schutz der Artenvielfalt einzahlen. Das Zusatzmodul wird voraussichtlich Ende 2021 verfügbar sein.
Mit der Entwicklung des Zusatzmoduls Biodiversität für konventionelle Obst und Gemüse-Landwirtschaft, das von GLOBALG.A.P. betrieben wird, treibt Lidl im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie den Schutz der Artenvielfalt aktiv voran.