Positive Bilanz nach einem Jahr Selbstverpflichtung

Lidl-Fairtrade-Schokoladen Projekt als Prototyp für weitere Ansätze

Lidl zieht nach einem Jahr Selbstverpflichtung des deutschen Handels für mehr Nachhaltigkeit eine positive Bilanz. Mit dem Launch der Fairtrade-zertifizierten Way to Go-Schokolade hat das Unternehmen in einem konkreten Projekt gezeigt, wie die Einkommenslücke zu existenzsichernden Löhnen geschlossen werden kann.

Gemeinsam mit Fairtrade hat das Unternehmen im Frühsommer des vergangenen Jahres in Deutschland die Way to Go-Schokolade in die Filialen gebracht. Die Besonderheit: Die Produzentengemeinschaft, die in Ghana den Kakao für die Tafeln anbaut, erhält aus dem Verkauf der Way to Go-Schokoladen in Deutschland, zusätzlich zu den Fairtrade-Prämien, Mittel für landwirtschaftliche Projekte. Damit können sich die Farmer selbstständig weitere Einkommensquellen sichern und somit die Lücke zu existenzsichernden Löhnen schließen.

Lidl wird seine Erfahrungen in das, durch die Arbeitsgruppe identifizierte Pilotprojekt zur Stärkung von Arbeitenden in der Bananenproduktion in Ecuador einbringen. Dieses Projekt verfolgt das Ziel, Arbeits- und Einkommensbedingungen für Arbeitende in der Bananenproduktion in Ecuador sicherzustellen. Das Ziel soll durch die Stärkung von Arbeitnehmervertretungen vor Ort und ein Monitoring der Lohnentwicklung erreicht werden.