Langfristige Kooperation: Lidl bietet ab Januar 2019 deutschlandweit Produkte von Bioland-Bauern an

Verbraucher erhalten auf breiter Basis Zugang zu wertvollen Bioland-Lebensmitteln - Wertschätzung von heimischen Lebensmitteln und Zukunftsfähigkeit von Betrieben als langfristiges Ziel - Schrittweise Umstellung der Produkte unter der Bio-Eigenmarke „BioOrganic“ auf Bioland

11.10.2018 09:15:00 | Neckarsulm
Langfristige Kooperation: Lidl bietet ab Januar 2019 deutschlandweit Produkte von Bioland-Bauern an.

Langfristige Kooperation: Lidl bietet ab Januar 2019 deutschlandweit Produkte von Bioland-Bauern an. | Foto: Lidl

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Lidl Deutschland setzt einen bedeutenden Meilenstein im Nachhaltigkeitsengagement: Ab sofort kooperiert der Lebensmittelhändler mit Bioland, dem führenden Verband für ökologischen Landbau in Deutschland und Südtirol. Gemeinsames Ziel ist es, hochwertige und heimische Bio-Produkte auf breiter Basis in die Gesellschaft zu bringen sowie sich langfristig für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft einzusetzen. Nach intensiven Gesprächen beider Partner über 18 Monate fiel nun der Startschuss für die langfristige Zusammenarbeit. Die Kooperation mit Bioland ist der nächste konsequente Schritt für Lidl, das Sortiment mit hochwertigen und heimischen Bio-Produkten auszubauen und Kunden gegenüber ein weiteres Qualitätsversprechen zu erfüllen.

Ab Januar bundesweit: Bioland zertifizierte Bio-Molkereiprodukte erhältlich

Bereits ab November 2018 werden in Deutschland einzelne Bioland-Produkte wie Äpfel, Kresse und Gartenkräuter bundesweit erhältlich sein. Ab Januar 2019 folgt die Umstellung nahezu aller Molkereiprodukte der Eigenmarke „BioOrganic“ wie Käse, Milch und Butter auf Bioland-Standards. Auch Weizen- und Dinkelmehl sowie Bioland-Kartoffeln sind zeitgleich in allen deutschen Lidl-Filialen geplant. Schrittweise werden weitere Obst- und Gemüseartikel im bundesweiten oder regionalen Angebot je nach Verfügbarkeit folgen. Kunden erkennen die Produkte am grünen Bioland-Markenzeichen auf den Verpackungen, die Lidl-Eigenmarke „BioOrganic“ fungiert weiterhin als Bio-Vermarktungsdach. Rund 1/4 des „BioOrganic“-Sortiments wird ab Anfang 2019 bereits das Bioland-Markenzeichen tragen. „Wir wollen unser Bio-Sortiment gemeinsam mit Bioland schrittweise erweitern und Bio-Produkte dort, wo es möglich ist, auf den hohen Bioland-Standard heben“, sagt Jan Bock, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl Deutschland.

Ganzheitlicher Ansatz auf breiter Ebene

Mit der Kooperation verfolgen Lidl und Bioland einen ganzheitlichen Ansatz, der alle Stufen der Wertschöpfungskette vom landwirtschaftlichen Anbau bis in den Einkaufswagen des Kunden einbezieht. Während die sieben Bioland-Prinzipien nachhaltige Kreislaufwirtschaft ohne künstliche Dünger und Pestizide, Förderung der Bodenfruchtbarkeit und biologischen Vielfalt, artgerechte Tierhaltung, Erzeugung von wertvollen Lebensmitteln, Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen und Sicherung einer lebenswerten Zukunft für den Menschen zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung beitragen, verschafft Lidl mit seinen rund 3.200 Filialen Millionen von Verbrauchern Zugang zu den hochwertigen Bio-Lebensmitteln. Dazu werden sowohl bisherige Bio-Produkte der Lidl-Eigenmarke „BioOrganic“, wo es möglich ist, sukzessive auf Bioland-Standards umgestellt als auch Artikel, die bereits heute Bioland-Kriterien erfüllen, transparent mit dem Verbandslogo gekennzeichnet. Die schrittweise Umstellung der Bio-Produkte auf den Bioland-Standard berücksichtigt die regionale und saisonale Verfügbarkeit.

„Lidl hat uns im Laufe der letzten Monate glaubwürdig verdeutlicht, wie ernst es dem Unternehmen mit seiner nachhaltigen Sortimentsentwicklung ist. Für uns, unsere Mitglieder und Partner ist entscheidend, dass wir den strengen Bioland-Standard und unsere Prinzipien ohne Kompromisse umsetzen können und dass unsere sozialen und ethischen Werte berücksichtigt werden“, sagt Jan Plagge, Präsident Bioland e.V. „So werden die Lieferbeziehungen langfristig und nach klaren Fair-Play Regeln gestaltet, die kleinen und mittleren Betriebsstrukturen eine Zukunft in der Biolandwirtschaft und Lebensmittelherstellung bieten. Unserer Erzeuger und Herstellerbetriebe erhalten so neue und dauerhaft sichere Absatzmöglichkeiten, zudem schützt jedes verkaufte Bioland-Erzeugnis das Tierwohl, die Umwelt und das Klima. Nur mit einer gesteigerten Nachfrage können weitere Bauern auf ökologischen Landbau umstellen“, so Plagge.

Mehr Bioland-Rohstoffe durch Umstellung von heimischen Betrieben

Um eine ausreichende Versorgung mit Bioland-Rohstoffen zu gewährleisten, soll schrittweise konventionellen Betrieben oder EU-Bio-Betrieben die Umstellung auf Bioland-Kriterien ermöglicht werden. Wichtig ist beiden Partnern, den Mehraufwand für die Erfüllung der Bioland-Standards für Verbraucher sichtbar zu machen sowie die Arbeit der Landwirte und Hersteller durch faire Preise zu honorieren.

„Wir wollen hochwertige Bio-Produkte aus der Nische holen und Millionen von Verbrauchern den Zugang ermöglichen. Mit einem erweiterten Bioland-Angebot bieten wir unseren Kunden die Wahlmöglichkeit, mehr hochwertiges heimisches Bio zu kaufen. Wir ergänzen damit ideal unser Sortiment und können gleichzeitig auch neue Zielgruppen ansprechen“, erläutert Bock. „Für Landwirte ist die Kooperation eine Chance, ihre Betriebe zukunftsfähig weiterzuentwickeln und fair vergütet zu werden. Gemeinsam mit Bioland können wir über eine gesteigerte Nachfrage weitere Betriebe zur Umstellung auf den ökologischen Landbau motivieren.“

Weitere Informationen unter: www.lidl.de/bioland


Über Lidl Deutschland:
Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 30 Ländern präsent und betreibt mehr als 10.500 Filialen in derzeit 28 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen rund 79.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Onlineshop Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien, Weine und Spirituosen sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit rund 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz in Höhe von 74,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 21,4 Mrd. Euro Lidl Deutschland. Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de.

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WEITERE MELDUNGEN

Lidl weitet gentechnikfreies Sortiment im Fleisch- und Wurstwarenbereich aus

„Lidl Soja-Initiative“ fördert langfristig den nachhaltigeren Soja-Anbau ohne Gentechnik für die Erzeugung von tierischen Produkten

Lidl Deutschland hat das gentechnikfreie Sortiment um die ersten Wurstprodukte und weitere Fleischartikel ergänzt. Ab sofort sind bundesweit in allen Lidl-Filialen die 2×200 Gramm-Geflügelfleischwurst und der 200 Gramm-Stapelpack-Geflügelbrühwurst der Eigenmarke „Dulano“ nur noch ohne Gentechnik erhältlich. Regional wurden sieben Schweinefleischartikel der regionalen Eigenmarke „Ein gutes Stück Bayern“ umgestellt. Damit hat Lidl einen weiteren Schritt umgesetzt, um die Anzahl der Lebensmittel ohne Gentechnik bundesweit kontinuierlich zu erhöhen. So können Kunden bereits jetzt auf eine große Auswahl an gentechnikfreien Milch- und Molkereiprodukten wie Naturjoghurt, Emmentaler Scheiben oder frische und haltbare Milch zurückgreifen. „Wir freuen uns, dass wir mithilfe der Umstellung der Futtermittel auf gentechnikfreies Soja weitere Produkte durch Artikel ohne Gentechnik ersetzen konnten. Im nächsten Schritt wollen wir deutschlandweit gentechnikfreie ‚Prime Burger‘ aus Rindfleisch einführen“, erläutert Christof Mross, Geschäftsführer im Einkauf bei Lidl Deutschland. „Hinsichtlich der Erzeugung von Rindfleisch- und Schweinefleischerzeugnissen ist es unser langfristiges Ziel, bei Lidl-Eigenmarken ausschließlich nachhaltigere und gentechnikfreie Futtermittel einzusetzen. Dazu benötigen wir jedoch eine größere Menge Soja aus gentechnisch freiem Anbau.“ „Lidl Soja-Initiative“ – weitere Teilnehmer willkommen Soja ist ein zentraler Bestandteil des Tierfutters für die Erzeugung vieler Produkte. Um den Grundstein für eine sukzessive Erhöhung der bisher gering verfügbaren Menge an nachhaltigerem und gentechnikfreiem Soja zu legen, hat Lidl im Januar 2018 die länderübergreifende „Lidl Soja-Initiative“ gestartet: In Zusammenarbeit mit der Non-Profit-Organisation „ProTerra Foundation“ fördert Lidl finanziell die Umstellung auf einen nachhaltigeren und gentechnikfreien Soja-Anbau im Hauptproduktionsland Brasilien. Der „ProTerra“-Standard zertifiziert dabei ausschließlich gentechnikfreies Soja entlang der gesamten Lieferkette. Er verpflichtet zu nachhaltigeren landwirtschaftlichen Praktiken und gibt für bessere Arbeitsbedingungen und den Schutz der Gemeinden Standardkriterien in den Bereichen „Arbeitssicherheit“ sowie „Kinder- und Zwangsarbeit“ vor. „Die ‚Lidl Soja-Initiative‘ ist aktuell noch am Anfang. Die ersten Tonnen Sojabohnen sind zertifiziert und allein in diesem Jahr investieren wir etwa eine halbe Million Euro in den nachhaltigeren und gentechnikfreien Soja-Anbau, um unser Zwischenziel von 65.000 Tonnen zertifiziertem Soja in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erreichen“, sagt Mross. „Langfristig streben wir getrennte Warenströme von zertifiziert nachhaltigerem und gentechnikfreiem Soja an. Aufgrund der mehrteiligen Lieferkette ist dies aktuell noch nicht durchgängig realisierbar und bedarf daher der Zusammenarbeit möglichst vieler Branchenteilnehmer. Entsprechend würden wir uns freuen, wenn sich weitere Handelskollegen, Lieferanten oder Erzeuger anschließen und aktiv den nachhaltigeren Soja-Anbau ohne Gentechnik fördern.“ Zielsetzung von Lidl zum Einsatz von Soja Der Import von zertifiziert gentechnikfreiem und nachhaltigerem Soja aus der „Lidl Soja-Initiative“ ist eine von drei Maßnahmen in der Strategie zum Einsatz von Soja. Vorrangig will Lidl die Nutzung von Soja langfristig durch heimische Eiweißfutteralternativen wie zum Beispiel Rapsschrot reduzieren. Sollte sich der Soja-Anteil beispielsweise aufgrund eines geringeren Proteingehaltes nicht durch Alternativen ersetzen lassen, bevorzugt Lidl Soja aus der Europäischen Union. Solange die Notwendigkeit des Imports von Soja besteht, will Lidl ausschließlich auf zertifiziertes, gentechnikfreies und nachhaltigeres Soja, beispielsweise aus Brasilien, umstellen. Über Lidl Deutschland: Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 30 Ländern präsent und betreibt mehr als 10.000 Filialen in derzeit 28 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen rund 79.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Onlineshop Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien, Weine und Spirituosen sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit rund 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz in Höhe von 74,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 21,4 Mrd. Euro Lidl Deutschland. Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de.

Lidl Deutschland tritt „econsense“ und „Save Food“ bei

Lidl Deutschland treibt das Thema Nachhaltigkeit weiter voran. Ab sofort ist das Unternehmen Teil des Nachhaltigkeitsnetzwerkes der Deutschen Wirtschaft „econsense“ und der Initiative „Save Food“. Ziel ist es, sich aktiv an einem unternehmensübergreifenden Austausch zu beteiligen und langfristig Veränderungen mitzugestalten. „Nachhaltiges Handeln ist fest in allen unseren Unternehmensbereichen verankert. Mit den Beitritten wollen wir unsere Erfahrung mit anderen Mitgliedern teilen, Synergien schaffen, Partnerschaften aufbauen und zukunftsweisende Projekte fördern“, sagt Jan Bock, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl Deutschland. Aktiv nachhaltige Weiterentwicklung leben Das Engagement bei „econsense“ und „Save Food“ sind weitere Bausteine zur Vernetzung von Lidl im Bereich Nachhaltigkeit. Im Rahmen der Mitgliedschaft als erster Händler bei „econsense“ setzt Lidl auf Erfahrungsaustausch. „Die Verankerung von Nachhaltigkeitsprinzipien in die Unternehmensstrategie und die gelebte Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft waren ausschlaggebende Punkte für die Aufnahme von Lidl Deutschland“, erläutert Dr. Wolfgang Große Entrup, Vorsitzender des Vorstands von „econsense“. Lidl engagiert sich in den fünf Handlungsfeldern Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft, Geschäftspartner und als Lebensmitteleinzelhändler mit einem besonderen Fokus auf das Sortiment. Durch die Mitgliedschaft bei „Save Food“, eine Initiative der Welternährungsorganisation (FAO), des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) sowie der Messe Düsseldorf und der Verpackungsmesse interpack, sensibilisiert Lidl weiterhin für das Thema Lebensmittelverschwendung. Lidl setzt sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Erzeuger bis zum Verbraucher für den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln ein. Ein Beispiel ist die seit rund zehn Jahren andauernde Zusammenarbeit mit den Tafeln, denen kostenlos noch verzehrfähige Lebensmittel zur Verfügung gestellt werden. Über Lidl Deutschland: Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 30 Ländern präsent und betreibt mehr als 10.000 Filialen in derzeit 28 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen mehr als 78.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Onlineshop Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien, Weine und Spirituosen sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit rund 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz in Höhe von 68,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 20,4 Mrd. Euro Lidl Deutschland. Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de.

Einfach und transparent: Lidl druckt Haltungskennzeichnung auf Frischfleisch-Verpackungen

Einfach und transparent: Lidl druckt Haltungskennzeichnung auf Frischfleisch-Verpackungen

Lidl-Haltungskompass für Fleisch informiert Verbraucher auf einem Blick

Lidl Deutschland geht mit der Haltungskennzeichnung ein weiteres wichtiges Thema an und unterstützt Kunden mit noch mehr Transparenz bei einer bewussten Kaufentscheidung: Ab April kennzeichnet das Unternehmen freiwillig alle Frischfleischprodukte (Schwein, Rind, Pute, Hähnchen) seiner Eigenmarken mit dem Lidl-Haltungskompass. Ein einfach verständliches 4-Stufen-Modell vermittelt Kunden auf einen Blick, nach welchen Kriterien das Tier gehalten wurde: Stallhaltung, Stallhaltung Plus, Auslauf oder Bio. Lidl nimmt sich damit verbunden als erster Händler konkrete Ziele für eine tierwohlgerechtere Sortimentsgestaltung vor. „Wir arbeiten bereits lange an einer Lösung, unseren Kunden einfach und transparent vermitteln zu können, wie die Tiere gehalten wurden. Unser Ziel ist es, dass sich langfristig das Haltungs- und Tierwohlniveau in der gesamten Branche hebt und Lidl das komplette Eigenmarkensortiment im Bereich Frischfleisch auf mindestens Stufe 2 ‚Stallhaltung Plus‘ umstellt“, erklärt Jan Bock, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl Deutschland. Wichtig ist Lidl dabei, dass alle Akteure der Lieferkette mitgenommen werden und insbesondere Landwirte unterstützt werden, sukzessive den Standard in Sachen Tiergesundheit und Tierwohl zu steigern. 4-Stufen-Modell analog zur Eierkennzeichnung Der Lidl-Haltungskompass orientiert sich am einfachen und bereits dem Verbraucher bekannten System zur Eierkennzeichnung. Insgesamt vier Stufen zeigen an, wie das Tier, dessen Fleisch in der Kühltruhe liegt, gehalten wurde: •Stufe 1 „Stallhaltung“: entspricht den gesetzlichen Bestimmungen •Stufe 2 „Stallhaltung Plus“: gewährt Tieren mehr Platz sowie Beschäftigungsmaterial, das gekennzeichnete Fleisch stammt nachweislich aus Betrieben, die diese Zusatzkriterien erfüllen •Stufe 3 „Auslauf“: gewährt Tieren zusätzlich mehr Platz, Tiere werden gentechnikfrei gefüttert und haben Zugang zu Außenklimabereichen •Stufe 4 „Bio“: entspricht den gesetzlichen Bestimmungen für Bio-Fleisch Alle Frischfleischprodukte (Schwein, Rind, Pute, Hähnchen) im Sortiment des Unternehmens sollen zukünftig diese Haltungskennzeichnung tragen. Kunden werden mit dem Lidl-Haltungskompass bei ihrer Kaufentscheidung unterstützt, bewusst zu wählen, wie das Tier gehalten und nach welchen Kriterien es aufzogen wurde. Lidl setzt auf den Effekt, dass Verbraucher dadurch verstärkt Produkte aus tiergerechterer Haltung kaufen und durch die steigende Nachfrage das Frischfleischangebot aus tierwohlgerechteren Haltungsformen ausgebaut werden kann. Diese Erfahrungen konnte bereits vor einigen Jahren bei Eiern gesammelt werden. „Es wurde bereits viel über die Kennzeichnung gesprochen, wir setzen diese jetzt zügig um und wollen unseren Kunden damit bewusst Alternativen aufzeigen,“ so Bock. Konkrete Ziele von Lidl sind, •Einführung des Lidl-Haltungskompass ab April 2018, •Anfang 2019 sollen bereits rund 50 Prozent der Frischfleischprodukte mindestens auf Stufe 2 „Stallhaltung Plus“ und •langfristig soll das komplette Frischfleischsortiment der Lidl-Eigenmarken mindestens auf Stufe 2 „Stallhaltung Plus“ umgestellt werden. „Wir wollen, dass sich ‚Stallhaltung Plus‘ als Lidl-Mindeststandard etabliert, parallel ergänzen wir fortlaufend unser Bio-Sortiment und arbeiten mit dem Deutschen Tierschutzbund weiter am Label ‚Für Mehr Tierschutz‘. Unseres Erachtens ist das ein realistisches Ziel. Wir hoffen, dass die gesamte Lieferkette mitzieht“, erklärt Bock weiter. Nächstes Ziel: Tiergesundheit steigern und weitere Akteure einbinden Ohne Tiergesundheit kein Tierwohl – Lidl fordert deswegen verstärkte Konzentration auf das Anheben der Tiergesundheit. „Die Zahl der auffälligen Schlachtbefunde ist zu hoch. Wir sprechen uns daher für die Einführung eines Tiergesundheitsindex aus, um zielgerichtet und effektiv die bestehenden Probleme anzugehen“, ergänzt Bock. Dabei ist relevant, dass auch Gastronomie und verarbeitende Betriebe sich für mehr Transparenz und Tierwohl entscheiden. „Ein großer Teil des täglichen Fleischkonsums wird nicht über den Einkauf im Lebensmittelhandel gedeckt“, so Bock. Über Lidl Deutschland: Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 30 Ländern präsent und betreibt mehr als 10.000 Filialen in derzeit 28 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen mehr als 78.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Onlineshop Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien, Weine und Spirituosen sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit rund 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz in Höhe von 68,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 20,4 Mrd. Euro Lidl Deutschland. Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de.

Infografik: Lidl Soja-Initiative

Lidl treibt Nachhaltigkeit in der Sojawirtschaft voran

Initiative zur Förderung von nachhaltigerem Eiweißfuttermittel gestartet

Lidl Deutschland beteiligt sich an der länderübergreifenden „Lidl Soja-Initiative“. In diesem Rahmen hat sich der Discounter zum Ziel gesetzt, bei seinen Lieferanten langfristig nur noch zertifiziert nachhaltigeres und gentechnikfreies Soja als Futtermittel für die Erzeugung von Schweine- und Rindfleischerzeugnissen einsetzen zu lassen. Damit trägt das Handelsunternehmen in Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz insgesamt zu einer sukzessiven Erhöhung der verfügbaren Menge an zertifiziert nachhaltigerem und gentechnikfreiem Soja bei. Konkret plant das Unternehmen im Zuge seiner „Lidl Soja-Initiative“ in den drei Ländern die komplett benötigte Menge von 147.000 Tonnen Sojabohnen zertifizieren zu lassen. Dazu arbeitet Lidl mit der Non-Profit-Organisation ProTerra Foundation zusammen und unterstützt ausgewählte Farmen in Brasilien in den kommenden drei Jahren mit einem siebenstelligen Betrag. Damit soll den Farmern die Umstellung auf zertifiziert nachhaltigeres, gentechnikfreies Soja ermöglicht und die verfügbare Menge in Europa erhöht werden. Im ersten Jahr werden die Sojabohnen ausschließlich von zwei sorgfältig ausgewählten Farmen von SLC Agricola, einem der größten brasilianischen landwirtschaftlichen Produzenten, in Maranhão stammen. Unabhängig davon werden bereits bestehende nationale Initiativen wie den konsequenten Ausbau des gentechnikfreien Sortiments fortgeführt. Eiweißreiche Futtermittel, vor allem Soja, werden als zentraler Bestandteil des Tierfutters für die Erzeugung von vielen Produkten verwendet. Fast die gesamte Menge an verfügbarem Soja stammt jedoch aus gentechnisch modifiziertem Anbau aus Brasilien. „Aktuell ist die verfügbare Menge an zertifiziert nachhaltigerem, gentechnikfreiem Soja noch gering“, erläutert Augusto Freire, Vorsitzender der ProTerra Foundation. „Mit der ‚Lidl Soja-Initiative‘ leistet Lidl Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Förderung von einem nachhaltigerem und gentechnikfreiem Sojaanbau. Wir freuen uns, mit Lidl einen starken und engagierten Partner an unserer Seite zu haben.“ „Unser Ziel ist es, bei Lidl-Eigenmarken langfristig ausschließlich nachhaltigere und gentechnikfreie Futtermittel einzusetzen. Dabei bevorzugen wir heimische Eiweißfutteralternativen vor Soja oder zumindest Soja aus der EU. Die von uns benötigte Menge ist damit jedoch nicht abzudecken. Daher setzen wir auf das Soja, welches im Rahmen der ‚Lidl Soja-Initiative‘ importiert wird. Wir wollen heute mit gutem Beispiel vorangehen und hoffen, dass die Branche nachzieht“, so Christof Mross, Geschäftsführer Einkauf bei Lidl Deutschland. Über den ProTerra-Standard Der ProTerra-Standard zertifiziert ausschließlich gentechnikfreies Soja entlang der gesamten Lieferkette. Der Standard verpflichtet zu nachhaltigeren landwirtschaftlichen Praktiken für gesteigerte Bodenfruchtbarkeit, die Erhaltung der Artenvielfalt sowie effizientem Wassermanagement und unterstützt die Erzeuger bei dem Verzicht auf international verbotene Pestizide. Für bessere Arbeitsbedingungen und den Schutz der Gemeinden gibt der ProTerra Standardkriterien in den Bereichen Arbeitssicherheit sowie Kinder- und Zwangsarbeit vor. Gemeinsam mit unterschiedlichen Stakeholdern wurde der Standard 2004 formuliert und wird von der ProTerra Foundation geleitet. Über Lidl Deutschland: Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 30 Ländern präsent und betreibt mehr als 10.000 Filialen in derzeit 28 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen mehr als 78.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Onlineshop Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien, Weine und Spirituosen sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit rund 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz in Höhe von 68,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 20,4 Mrd. Euro Lidl Deutschland. Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de.